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Psychotische Störungen & Wahn

Psychotische Störungen & Wahn

Psychotische Störung

Wenn ein Mensch psychotisch ist,

sind sein Fühlen und Denken krank.

Es wird so gesprochen: psü-cho-tisch.

Zu einer psychotischen Störung gehören

verschiedene Krankheiten.

Zum Beispiel:

  • Wahnhafte Störungen
  • Psychosen,

          durch Drogen oder zu wenig Schlaf.

  • Schizophrenie
  • Schizoaffektive Störung

         Affektiv heißt,

         dass jemand starke Gefühls-Äußerungen hat.

Bei einer depressiven Störung und einer Manie,

kann es psychotische Symptome geben.

Wenn man depressiv ist,

dann ist man sehr traurig und nicht glücklich.

In einer Manie geht es einem sehr gut.

Man glaubt alles zu schaffen.

Und man überschätzt sich oft.

Ein Symptom ist ein Anzeichen einer Krankheit.

Es wird so gesprochen: Sümp-tom.

 

Bei manchen körperlichen Krankheiten

kann man auch psychotische Symptome haben.

Zum Beispiel bei:

  • Fieber
  • einer Infektion
  • bei einem Tumor
  • bei Störungen von der Schild-Drüse

 

Die Betroffenen glauben bei einer psychotischen Störung,

dass sie Dinge sehen oder hören.

Obwohl diese Dinge nicht da sind.

Das schwere Wort dafür ist Halluzination.

Das wird so gesprochen Hallu-zi-na-zion.

Die Betroffenen können auch eine Halluzination

beim Schmecken oder Riechen haben.

Oder beim Fühlen von Dingen.

 

Bei einer psychotischen Störung bilden sich

Betroffene oft Dinge ein.

Das Wort dafür ist Wahn.

Dazu haben Betroffene auch oft Angst.

 

Oft sind Betroffene verwirrt.

Oder ihre Wahrnehmung ist nicht richtig.

Manchmal ist auch das Gedächtnis gestört.

 

Bei psychotischen Symptomen muss

man sich immer Hilfe bei Experten suchen.

Experten sind ein Arzt oder ein Psychiater.

Ein Psychiater ist ein Arzt der unser Fühlen

und Denken behandelt.

Es wird so gesprochen: Psü-chi-a-ter.

Sie untersuchen den Betroffenen genau.

Damit sie wissen,

woher die psychotische Störung kommt.

Zum Beispiel durch Drogen.

Oder durch eine psychische Krankheit.

Dann kann der Experte die richtige Behandlung

für den Betroffenen finden.

 

Oft werden psychotische Störungen mit

Anti-Psychotika behandelt.

Anti heißt, dass es gegen etwas ist.

Anti-Psychotika verändern die Wahrnehmung.

Und nehmen den Betroffenen ihre Angst.

Oder es können auch andere Behandlungen helfen.

Zum Beispiel eine Entspannungs-Therapie.

Oder eine Ergo-Therapie.

Ein anderes Wort für Behandlung ist Therapie.

Es heißt,

dass eine Krankheit behandelt wird.

Es wird so gesprochen: Te-ra-pi.

Wahn

Wir Menschen nehmen die meisten Dinge gleich wahr.

Dadurch können wir Erlebnisse mit-einander teilen.

Das gibt uns Sicherheit.

Und wir handeln dadurch meistens sinnvoll.

Das schwere Wort dafür ist Wirklichkeit.

 

Jedoch gibt es Menschen die unsere Welt

ganz anders wahrnehmen.

Sie erleben die Welt anders.

Sie haben andere Wirklichkeit.

Sie lassen sich von ihrer Wirklichkeit

auch nicht ab-bringen.

Sie glauben ganz fest daran.

Das nennt man Wahn.

 

Betroffene mit einer wahnhaften Wirklichkeit

schaffen es nicht anderen zu vertrauen.

Gute Beziehungen haben sie nur selten.

Sie schaffen es nicht sich auf eine Wirklichkeit zu einigen.

 

Ein Wahn kann durch verschiedene Krankheiten kommen.

Zum Beispiel durch eine Depression.

Oder Manie.

Oder Schizophrenie.

Einen Wahn kann man aber auch durch

eine Vergiftung haben.

 

Ein Wahn kann ganz verschieden sein.

Zum Beispiel gibt es:

  • den körper-bezogenen Wahn
  • Größen-Wahn
  • Verarmungs-Wahn
  • Liebes-Wahn
  • Verfolgungs-Wahn

 

Ein Wahn fängt meistens langsam an.

Die Betroffenen haben am Anfang das Gefühl,

dass sich die Welt verändert hat.

Sie kennen sich in der Welt nicht mehr aus.

Alles ist anders.

Und das macht den Betroffenen Angst.

Wahnhafte Störung

Eine wahnhafte Störung erkennt man daran,

wenn der Wahn lange dauert.

Und der Betroffene es nicht mehr schafft,

die Erfahrung von anderen an-zunehmen.

Die Betroffenen ziehen sich immer mehr zurück.

Sie haben das Gefühl nicht verstanden zu werden.